Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW

Die schulische Berufs- und Studienorientierung der allgemeinbildenden Schulen wurde in NRW in ein neues Gesamtsystem der Berufs- und Schulorientierung integriert, das den Übergang von einer allgemeinbildenden Schule in eine duale Ausbildung bzw. in ein Studium in NRW vereinheitlichen soll. Durch das Projekt "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW" sollen die Standardelemente wie Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung flächendeckend in allen Kommunen von NRW implementiert werden. Das Projekt hat das Ziel, möglichst viele Schüler/innen frühzeitig zu einem Beruf hinzuführen, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht.

Der ASK beteiligte sich an der fortschreitenden Umsetzung des Projektes, das ab dem Schuljahr 2016/2017 flächendeckend in ganz NRW eingeführt wurde. Die Projekte und Angebote des ASK wurden ab dem neuen Schuljahr 2013/2014 in das neue Gesamtsystem integriert.

Zielgruppe

(für Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien)

Das Angebot wurde für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 aller allgemeinbildenden Schulen konzipiert.

Projektinhalte

Die Potenzialanalyse beinhaltet die Elemente Kompetenzfeststellung und Auswertungsgespräch. Die individuelle Betrachtung ihrer Stärken und Talente soll den Schülerinnen und Schülern einen reibungslosen Übergang in eine Berufsausbildung oder in ein Studium ermöglichen.

Im Rahmen von Berufsfelderkundungen erhalten die Schülerinnen und Schüler an drei Tagen die Möglichkeit, sich praktisch in drei unterschiedlichen Berufsfeldern auszuprobieren.

Die Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse dient dazu, den individuellen Entwicklungsprozess zu begleiten und zu fördern. Mit Hilfe handlungsorientierter Testverfahren entdecken die Schülerinnen und Schüler ihre entfaltbaren Potenziale, Talente und Neigungen. Gleichzeitig erhalten die Erziehungsverantwortlichen Hinweise, wie sie die weitere Entwicklung unterstützend begleiten können.

Alle Testergebnisse werden in einer Ergebnisdokumentation schriftlich fixiert und den Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Lehrern zur Verfügung gestellt.

Folgende Instrumente werden zur Potenzialermittlung angewendet:

Förderung

Langfristig wird das Programm durch die Kommunale Koordinierung der jeweiligen Städte abgestimmt. Das Angebot wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von der Agentur für Arbeit NRW und der Landesregierung NRW.

Weitere Informationen

Homepage der Landesinitiative
Kein Abschluss ohne Anschluss in Köln